Jugendliche und Konsum: Auszubildende stellen selbst gestaltete Plakate zu Prävention vor

02.07.2018

Sei kein Gipfelstürmer ... Schüler/innen präsentieren Präventionsplakate in der Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein.

Sei kein Gipfelstürmer ... Schüler/innen präsentieren Präventionsplakate in der Verbraucherzentrale SH

Dies ist die Präventionsbotschaft einer angehenden Erzieherin der Fachschule für Sozialpädagogik in Preetz. Was im ersten Moment Verwunderung auslöst, wird mit einem Blick auf das von der Schülerin Antonia Hampel gestaltete Plakat verständlich: Markenklamotten sind nicht der Gipfel von Lebensqualität.

Im vergangenen Schuljahr haben sich Schüler/innen der Fachschule unter der Leitung der Lehrkraft Christian Osbar mit Konsumwelten von Kindern und Jugendlichen kritisch auseinandergesetzt. Sie haben die Schuldnerberatung der Caritas in Kiel kennengelernt und Werbestrategien bzw. -gestaltungsmittel angewandt, um Präventionsbotschaften zum Thema Konsum an Kinder und Jugendliche zu senden.

Die Lebenswelten von Heranwachsenden bieten immer mehr Herausforderungen und Konsumentscheidungen. Selbst kleine Kinder werden von Werbeagenturen als Zielgruppe verstanden. Kinder und Jugendliche brauchen in heutigen Zeiten Orientierung im Konsumdschungel und Kompetenzen, um kritisch zu konsumieren. So ergab sich die Idee mit der Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein zu kooperieren (siehe auch https://www.verbraucherzentrale.sh ).  

Am Dienstag 03. Juli 2018 wurde in den Räumen der Geschäftsstelle der Verbraucherzentrale SH eine Ausstellung mit Präventionsplakaten der Schüler/Innen feierlich eröffnet. Die Koordinatorin für Bildungsprojekte Frau Rieger sowie die Pressesprecherin Frau Rehder zeigten sich begeistert von der inhaltlichen Auseinandersetzung der Schüler/innen sowie von den ausgestellten Plakaten. Die Vielfalt der Präventionsthemen (von Plastik über Alkoholmissbrauch bis zum Thema Parkplatz Kinderfernsehen) zeigt die Vielfalt der Herausforderungen von Erzieher/innen in unterschiedlichen Arbeitsfeldern sowie die Notwendigkeit sich mit dem Thema Konsum auseinanderzusetzen.

Die Schüler/innen haben es für sich in einem gemeinsamen Claim, der auf allen Ausstellungsplakaten zu finden ist, auf den Punkt gebracht: Kritisch Konsumieren!

Volltextsuche

Welche Schulart kann ich wählen?